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„Platten:werk Camp“ am Plattenwerk Dresden–Johannstadt

Platten:werk Camp“ startet am Plattenwerk vom 15. bis 19. Oktober 2018

Was sind alte Platten wert?

Hier wurden Häuser fabriziert; jetzt machen wir das Plattenwerk zum Abenteuerort. Wir nutzen, was schon da ist. Was rumliegt, ist unser Rohstoff. Daraus bauen wir, was Ihr braucht. Mit Euren Händen, mit Euren Ideen. Mit unseren Werkzeugen. Wenn Ihr Zeit habt. Ihr schafft Euch Euren Platz „auf Platte“.

Platten:werk“ ist ein Jugend-Bau-Forum für Jugendliche ab 13 Jahren und junge Erwachsene. Gemeinsam mit dem Stadtpädagogen Felix verwirklichen sie ihre Ideen „auf Platte“—nach eigenen Wünschen, aus vorgefundenem Material, mit lokalen Partnern.

Zeitlich flexibel finden Aktionen, Foren und Camps statt:

  • zwei- bis dreistündige „Sammelaktionen“ nach Absprache mit Felix.
  • zwei- bis dreistündige „Bauforen“ z.Z. jeden Mittwoch abend ab 18 Uhr mit dem Streetwork City der Treberhilfe Dresden am Johanngarten und Plattenwerk sowie nach Absprache mit Felix.
  • Von Montag, 15. bis Freitag, 19. Oktober 2018 täglich 13 bis 19 Uhr „Platten:werk Camp“ am Plattenwerk mit Felix und Thomas. Auch 2019 wieder!

Informationen gibt es auf brachenbrunch.de
Kontakt direkt zu Felix besteht über +49 351 4662766.
Flyer gibt es ab Mitte September bei Kultur– und Sozialeinrichtungen im Stadtteil.

Platten:werk“ ist Bestandteil des Projekts „Stadtkohlrabi—Gemeinsam aufwachsen in der Johannstadt“ und wird aus Mitteln des ESF-Förderprogramms „Nachhaltige soziale Stadtentwicklung—Fördergebiet Johannstadt“ finanziert.

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Müllstreetwork

Nachdem Bildungscent e.V. in Berlin keine Weiterfinanzierung für das BrachenBrunch auftreiben konnte, geht es nun in Dresden an zwei Stellen weiter. Das sind Arbeitspakete zum einen

  • bei dem von ESF geförderten Projekt StadtKohlRabi mit dem UFER Projekte Dresden e.V. und zum anderen
  • bei dem vom Bund geförderten Projekt KunstStoffSchmiede [KUSS] mit dem Konglomerat e.V.

Dementsprechend gibt es jetzt zwei GROSSE MENÜPUNKTE für die beiden Projektkosmen, die sich nach und nach mit Beiträgen füllen werden. Die Daten vom BrachenBrunch 2014 bis 2016 sind in dem MENÜ ARCHIV zu finden.

Der Fokus der Projektarbeit hat sich in den außerschulischen Bereich verschoben. Das BrachenBrunch transformiert sich von einem Projekttag in verschiedene kleinere Formate wie

  • sog. Cleanups á 1 Stunde
  • Müllexpeditionen á 2-3 Stunden
  • Müllaktionstage á 1 Tag
  • Müllcamps á 1 Woche.

Dabei ist die Zusammenarbeit mit Partnern, insbesondere Sozialarbeitern und vor allem der berühmt-berüchtigten „Zielgruppe“, deren Freizeit und Neigungen, wichtig. Das sind vor allem Jugendliche ab 13 Jahre und Erwachsene allen Alters. Felix sagt dazu:

Wir arbeiten als **Müll-Streetworker** bzw. **aufsuchende Umweltpädagogen** vor Ort und führen Tagebuch über jeden Schritt und Erfolg. Somit gehen wir als **Müllsquat** voran und gewinnen Jugendliche an Ort und Stelle—oder eben nicht. Aber da sind wir optimistisch! Und hecken dann mit ihnen gemeinsame (Müll)Projekte aus. Und wenn es das „Schiebeauto“ auf dem Plattenwerk Johannstadt ist oder Spraydosenpyramiden, durch die dann Skater in Actionvideos fahren…

Das Tagebuch gibt es schon, ein altes gefundenes (sic!) Photoalbum wird uns die nächsten zwei Jahre begleiten! Was dem Initiator hier besonders wichtig ist:

Müll nicht nur sammeln—siehe Müllexpeditionen, sondern den weiterhin künstlerisch sichtbar machen—in Skulpturen, Aktionen usw.—und vor Ort in Gesprächen das Bewusstsein und die Haltung der Jugendlichen erforschen und Impulse sinnlicher Art für einen bewussteren Umgang geben—uns ruhig auch zum „Müll-Klaus“ zu machen!

Wie im Bild zu sehen, sind seit dem Projektstart bereits Vorrecherchen und zwei kleinere Projekttage zum kommunalen dresdner ProgrammSauber ist schöner gelaufen und haben Erstaunliches ergeben!