urbanofeel Felix Liebig BrachenBrunch WEIMAR

BrachenBrunch’15

Foto: Ines Escherich (Goethegymnasium, Vor-Ort-Recherche 26.11.2014)

Es ist noch nicht recht zu erkennen. Aber es zeichnen sich erste Konturen ab …

Im Jahr 2015 geht es weiter. Das BrachenBrunch’15 wird vorr. in Weimar, in Stollberg / Ertzgebirge und auch in Dresden-Löbtau stattfinden. Weitere Projekte sind u.a. in Potsdam geplant. Daneben ist eine Neuaufnahme auf einer Eigenfinanzierung mit der Gartenschule in Lauchhammer-West in Aussicht.

Der Kultur!ngenieur als Dozent wird die methodisch-didaktische Herangehensweise nach den ersten Erfahrungen im Pilotprogramm 2014 ein wenig anpassen – etwa durch bewusstes Anwenden des „Müllcontest“ als Einstieg, um aus vorgefundenem Müll Kunst zu machen. Sonst aber setzt er weiter auf den bewährten Werkzeugwagen und die Neugier an der intensiven gemeinsamen Arbeit vor Ort setzen.

Für die Zusammenarbeit mit offiziellen Partnern gibt es nun ein offenes Anschreiben über die wichtigsten Inhalte des Projektes auf der konkreten Brache für Lehrer_innen und Mitarbeiter_innen aus der Verwaltung.

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Was noch geht: „Hotel ShabbyShabby“

Die Kollegen vom → „Raumlabor Berlin„, mit denen Felix Liebig schon 2008 beim „Theater der Welt“ in Halle zusammengearbeitet hatte, haben was feines ausgeheckt. Nach sechs Jahren ist es wieder soweit: Das → „Theater der Welt“ findet dieses Jahr in Mannheim statt. Das „Hotel ShabbyShabby“ ist ein Beitrag typisch für das Stadtentwicklungslabor: Nützliches Objekt und öffentliche Inszenierung in einem.

Was das mit dem „BrachenBrunch“ zu tun hat?

Es geht noch viel mehr! Scheinbar unnützes, vorgefundenes Material auf künstlerische Art in ein nützliches Element zu verwandeln und damit zugleich eine anerkannte künstlerische Form zu finden ist in diesem Fall nicht weit weg vom „Trauten Heim“ der Jugendlichen auf dem Ostragehege. Über das Wiederverwenden, Umdeuten, Neunutzen sind wir ganz schnell bei Klima und Kunst und über den Bildungsaspekt davon auch bei Schule. Natürlich steckt hier etwas mehr Geld, etwas mehr Planung, etwas mehr Anerkennung drin. Davon würden wir uns schließlich für das „BrachenBrunch“ und seine Werke auch noch etwas mehr wünschen …


Anbei der → Artikel (PDF auch im Bild verlinkt) aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 28. Mai 2014 – alle Rechte beim Verlag. Achja: Man kann da in den temporären Bauten tatsächlich schlafen, noch bis 8. Juni 2014:

FAZ Raumlabor Hotel ShabbyShabby

FAZ Raumlabor Hotel ShabbyShabby