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1 Tag, 1 Brache, 1 Brunch – auch 2016

Grafik: unbekannt (Teilnehmer des Workshops)

Der Kultur!ngenieur spricht gerade fleißig neue Schulen an, um Durchführungstermine des BrachenBrunch im Jahr 2016 zu vereinbaren. Befreundete Lehrerinnen sind da natürlich hilfreich … wir sind gespannt! Außerdem geht es um die Weiterentwicklung des Projektes im Kontext von Klima und Commons.

Im November war das Magazin „mobil“ in der Deutschen Bahn ganz und gar dem Thema „Grün“ gewidmet und es gab einige spannende Hinweise, z.B. auch auf Partnerprojekte aus „KlimaKunstSchule“ in Berlin. Leider gibt die Webseite nicht viel Verwertbares dazu her.

Besonders wertvoll war aber der Workshop → Solidarische Versorgungsstrukturen in Nachbarschaften von → sukuma arts e.V. am 21. November 2015 im Rahmen der → Zukunftsstadt Dresden. Es ist nämlich gar nicht so einfach, ein komplettes Leben solidarisch, also wertschätzend und bedarfsgerecht zu strukturieren. Die Gruppe hat es anhand einschlägiger Kostenpunkte durchgerechnet: Wir können noch nicht überall und vollumfänglich autonom vom Markt und den z.T. irrsinnigen Preisen und Praktiken agieren. Deshalb ist noch viel Vermittlungsarbeit nötig. Die Aufgaben reichen vom Essen über das Hausbauen bis zur – Entsorgung des Mülls. sukuma arts hatte dieses Jahr zum Festival → umundu den Boden als Hauptthema gewählt. Das BrachenBrunch beschäftigt sich mit der künstlerischen Verwertbarkeit von Weggeworfenem, Nutzlosem, Zurückgelassenem auf dem Boden der Stadt und der Verantwortung jedes Einzelnen für eben diesen Teil seiner Umwelt.

Die Idee für 2016 geht derzeit dahin, eine künstlerische Aufbereitung von „Bodenproben“ mit dem Aktionsmuster der → gapgroup lückenglück, ausgehend von 1 QM Boden anzustreben. Also die Quadratur des Mülls als sozio-geografische Skulptur (Mobilée, Assemblage, Fotorallye, Puzzle, Memory, …), losgelöst vom Fundort in eine Ausstellung oder ein ganz neues Format zu verwandeln.

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